
Radfahren auf der Straße erlaubt © Stadt Bargteheide
Radfahren auf der Straße
Radfahren auf der Straße: Wenn sie hupen, haben sie Dich gesehen :-(
In Bargteheide ist auf der Rathausstraße ein (historisch zu) schmaler Radweg ohne Benutzungspflicht auf dem Gehweg markiert. Super, wenn man zum Einkaufen langsam (wirklich langsam!) von Geschäft zu Geschäft fährt und dabei kreuzende FußgängerInnen, sich öffnende Beifahrertüren oder einbiegende Autos im Blick behält. Völlig ungeeignet, wenn man schnell von einem Ende der Straße zum anderen gelangen möchte. Da fährt man besser auf der Straße.
Wer das tut, muss damit rechnen, regelmäßig belehrt oder angehupt zu werden. Da kann man schon einmal vor Schreck vom Rad fallen.
Die Stadt Bargteheide hat nun in Zusammenarbeit mit dem Verein Rad.SH zu dem Thema eine Kampagne mit Plakaten auf der Rathausstraße gestartet, die das Thema aufgreift. „Die Stadt wirbt für einen rücksichtsvollen Umgang sowie Ruhe und Geduld im Straßenverkehr, damit alle Verkehrsteilnehmer sicher an ihr Ziel kommen", sagt Mobilitätsmanagerin Natascha Pätzold. “Gerade in der Rathausstraße komme es auf den Gehwegen häufig zu Konflikten zwischen Fußgehenden und Radfahrenden, da viele Menschen unterwegs sind, der Platz aber nur begrenzt ist. Gleichzeitig fühlten sich Radfahrende auf der Fahrbahn häufig von Autofahrenden bedrängt. Für gegenseitiges Verständnis werben an dieser Stelle die Plakate. Denn nicht jedem Autofahrenden sei bewusst, dass die Rathausstraße auch für Radfahrende freigegeben ist.” Dabei ist sich Frau Pätzold sicher: “Je mehr Radfahrende auf der Straße fahren, desto normaler wird es für alle.”
Und was tun, wenn man angehupt wird? Ein Ratschlag aus den sozialen Medien lautet: „Ich winke immer freundlich, dann denken die Autofahrer, ich hätte sie als Freund oder Bekannten erkannt und gegrüßt.“








